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Ölsaaten: rückläufige wöchentliche US-Exporte

Info-Dienst - Getreide und Ölsaaten vom 22.03.2019 09:22 Uhr von Steffen Bach

Die Ölsaaten waren am Donnerstag positiv gestimmt und beendeten den Handelstag mit freundlichen Kursen. Raps profitiert von einem leichteren Euro, der die Sojabohnen aber nicht wirklich unter Druck setzte. Doch viel mehr Druck hätten die schwachen US-Exportmeldungen ausüben können, taten es aber nicht. Die alterntigen Ausfuhren beliefen sich in der letzten Woche nur auf knapp 400.000 t und somit fast 50% weniger als im Vorjahr. Dabei war größter Käufer Deutschland mit 155.900 t gefolgt von China mit 142.600 t. Die gesamten jährlichen Getreideimporte Chinas, Sojabohnen eingeschlossen, werden auf 100 Mio. t geschätzt. Außerdem wären weitere Einfuhren von Schweinfleisch aus den USA möglich, was den Futtermittelbedarf ankurbeln würde. Die Bedingungen bzw. Erwartungen wären allerdings ein Handelsabkommen und ein Ende der Zölle, sodass dieses Szenario dem Vernehmen nach eher unwahrscheinlich ist.

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